Episode
Fox-Logo, Trucker-Horror und Camerons Weg zur Fortsetzung | Teil 1 – Aliens | WGJC014
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Nach The Terminator beginnen wir mit Aliens, doch von den ersten Filmsekunden besprechen wir nur das Logo von 20th Century Fox. Davor stellen wir uns vor, sprechen über Alien von 1979 mit Ridley Scott und H. R. Giger und streiten, ob Science-Fiction ein Genre oder nur ein Setting ist. Wir erzählen, wie wir die Alien-Filme kennenlernten, Alexander schildert Camerons Weg zur Fortsetzung und erklärt Pitch, Treatment und Greenlight. Dazu kommen Sigourney Weavers Bedenken, die Frage nach der Gage und unsere Warnung vor der deutschen Synchronisation.
- 00:00Intro
- 00:54Neuer Film: von Xenogenesis über The Terminator zu Aliens
- 01:33Vorstellung: Alexander Waschkau, Hoaxilla und die Idee zu Werkgetreu James Cameron
- 02:50Vorstellung: Bastian Wölfle und seine Podcasts
- 04:38Vorstellung: Arne, Compendion, Dirty Minutes Left, Fireflycast, Minutenweise Matrix und Offenbar The Orville
- 06:31Von Alien zu Aliens: Ridley Scott, Star Wars und das Bildformat
- 08:48Alien entsteht: Brandywine Productions, Ridley Scott und H. R. Giger
- 11:17Science-Fiction als Setting: Star Wars, Alien und Trucker-Horror
- 13:21Alien von 1979: Xenomorph, Chestburster und Industriedesign
- 15:52Wie James Cameron zu Aliens kam: David Giler, Brandywine und ein Treatment
- 17:39Drei Aufträge gleichzeitig: Rambo II, Terminator und Camerons Bedingung Gale Anne Hurd
- 21:00Euphorie im Filmgeschäft: Bill Paxton, Fortsetzungen der Achtziger und Camerons Vorarbeit
- 23:42Erste Begegnungen mit den Alien-Filmen: Arne und das Pacing von Alien
- 25:51Erste Begegnungen: Bastian, Horror und die Alien-Fortsetzungen
- 28:11Alexanders erste Begegnungen: Alien auf Video, Aliens im Fernsehen und Alien 3 im Kino
- 30:44Alien – Die Wiedergeburt, Aliens als Actionfilm und die Marines
- 34:02Alien ohne Erklärungen: die Prequels Prometheus und Alien: Covenant
- 36:54Alien noch einmal: langsamer Anfang, Crew und Kreaturendesign
- 38:41Perfekter Organismus, This time it’s war und das Budget von Aliens
- 41:42Kinofassung und Director’s Cut: 137 und 154 Minuten
- 42:52Bastians Vorwarnung: Aliens ist schlechter gealtert als The Terminator
- 46:08Aliens im Original statt auf Deutsch: Bastians Warnung vor der Synchronisation
- 47:48Wechselnde Synchronstimmen: Michael Biehn und andere Beispiele
- 50:44Zeitleiste der Filme, Sigourney Weavers deutsche Stimmen und eine Randbemerkung zur Produktion
- 53:30Pitch, Treatment, Drehbuch und Greenlight erklärt
- 55:44Sigourney Weavers Bedenken: Waffen, Schießstand und Überzeugung
- 58:00Gagenverhandlung: Sigourney Weaver, Cameron und die Manager
- 61:01Bezahlung von Schauspielerinnen, Bildformat, Budget und Effekte mit Miniaturen
- 64:08Filmstart: das 20th Century Fox Logo in 4K
- 67:15Abschluss: 18 Sekunden Film besprochen und Verabschiedung
- 68:19Outro
Hoaxilla bei Wikipedia
Alexander Waschkau bei Wikipedia
Dirty Minutes Left auf compendion.net
Fireflycast auf compendion.net
Minutenweise Matrix auf compendion.net
Offenbar The Orville auf compendion.net
Aliens – Die Rückkehr bei Wikipedia
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt bei Wikipedia
Brandywine Productions bei Wikipedia
H. R. Giger bei Wikipedia
Xenomorph bei Wikipedia
David Giler bei Wikipedia
Walter Hill bei Wikipedia
Rambo II – Der Auftrag bei Wikipedia
Conan der Zerstörer bei Wikipedia
Gale Anne Hurd bei Wikipedia
Bill Paxton bei Wikipedia
Alien 3 bei Wikipedia
Alien – Die Wiedergeburt bei Wikipedia
Winona Ryder bei Wikipedia
Prometheus – Dunkle Zeichen bei Wikipedia
Alien: Covenant bei Wikipedia
Director’s Cut bei Wikipedia
Michael Biehn bei Wikipedia
Sigourney Weaver bei Wikipedia
Helgard Bruckhaus bei Wikipedia
Ulrike Möckel bei Wikipedia
20th Century Studios (früher 20th Century Fox) bei Wikipedia
Compendion
Alter Titel: WGJC014 – Aliens Teil 1
Originale Shownotes
Es ist soweit: Arne und Basti und Alexander sprechen über einen ANDEREN Film als Terminator. Ab heute geht es um Aliens, den 1986er Nachfolger vom 1979er Klassiker Alien. Zuerst müssen wir aber erstmal klären, was vor und um den Film drumherum alles so passiert ist. Dennoch besprechen wir eine zählbare Anzahl von Minuten von Aliens. 0,283. Das ist die Anzahl.
Diese Podcastepisode bespricht die Minuten 0:00:00 bis 0:00:17.

Zum Thema Pacing und Ästhetik beim ersten ALIEN bin ich total bei Alexander. Die Ruhe und die Langsamkeit des Films, vor allem in der ersten Hälfte, macht diesen Film aus und wirkt heute nicht verstaubt, sondern stellt in meinen Augen ein noch immer gültiges Stilmittel dar, welches leider dank Filmen wie Transformers (bei denen man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll und immer Angst hat, ob der Informationsflut pro Sekunde gleich einen epileptischen Anfall zu bekommen) von vielen jungen Menschen einfach gar nicht mehr gefasst/ausgehalten werden kann. Zeigt mir einen +-25 jährigen, der sich von Anfang bis Ende mit voller Aufmerksamkeit beispielsweise Kubricks 2001 ansehen kann. Denis Villeneuve z.B. hat sich mit Blade Runner 2049 genau an dieses Pacing herangetraut und das Ergebnis ist einfach nur wunderbar. Und es war ein mutiger Schritt, ein solches Stilmittel, bei dem man sich noch wirklich Zeit für Bilder lässt, in der heutigen Zeit, in der Filme mittlerweile hektischer geschnitten sind, als ein Acidhouse-Musikvideo aus den 90ern, für einen solchen Film zu nutzen.
Und der erste Aliens begeistert mich vor allem immer wieder in der ersten Hälfte des Filmes. Die Diskussionen am Tisch, die Landung auf dem Planeten, das Erforschen des fremden Raumschiffs… Das ist einfach so großartig, weil Scott sich da so unfassbar viel Zeit genommen hat. Ich bin, ähnlich wie Schlingel, auch kein allzu großer Horror-Freund und wenn der Film, wie Arne es erwähnte, im Dschungel oder auf einem Containerschiff im Atlantischen Ozean gespielt hätte, hätte er mich niemals so sehr fasziniert. Das Setting, das Produktionsdesign, die gesamte Ästhetik sind nicht unbedingt zeitlos, wie Alexander meint, gerade wenn man sich die monochromen Monitore etc. anschaut, die schon sehr verstaubt wirken, aber sie versprühen einfach so sehr den Charme des 80er Jahre Sci-Fi, wie kaum ein anderer Film.