WGJC014 WGJC014 - Aliens Teil 1

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Arne 'Codenaga' Ruddat
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Bastian 'Schlingel' Wölfle
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Alexander 'Hoaxmaster' Waschkau

Es ist soweit: Arne und Basti und Alexander sprechen über einen ANDEREN Film als Terminator. Ab heute geht es um Aliens, den 1986er Nachfolger vom 1979er Klassiker Alien. Zuerst müssen wir aber erstmal klären, was vor und um den Film drumherum alles so passiert ist. Dennoch besprechen wir eine zählbare Anzahl von Minuten von Aliens. 0,283. Das ist die Anzahl.

Diese Podcastepisode bespricht die Minuten 0:00:00 bis 0:00:17.

Ein Gedanke zu „WGJC014 WGJC014 - Aliens Teil 1“

  1. Zum Thema Pacing und Ästhetik beim ersten ALIEN bin ich total bei Alexander. Die Ruhe und die Langsamkeit des Films, vor allem in der ersten Hälfte, macht diesen Film aus und wirkt heute nicht verstaubt, sondern stellt in meinen Augen ein noch immer gültiges Stilmittel dar, welches leider dank Filmen wie Transformers (bei denen man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll und immer Angst hat, ob der Informationsflut pro Sekunde gleich einen epileptischen Anfall zu bekommen) von vielen jungen Menschen einfach gar nicht mehr gefasst/ausgehalten werden kann. Zeigt mir einen +-25 jährigen, der sich von Anfang bis Ende mit voller Aufmerksamkeit beispielsweise Kubricks 2001 ansehen kann. Denis Villeneuve z.B. hat sich mit Blade Runner 2049 genau an dieses Pacing herangetraut und das Ergebnis ist einfach nur wunderbar. Und es war ein mutiger Schritt, ein solches Stilmittel, bei dem man sich noch wirklich Zeit für Bilder lässt, in der heutigen Zeit, in der Filme mittlerweile hektischer geschnitten sind, als ein Acidhouse-Musikvideo aus den 90ern, für einen solchen Film zu nutzen.

    Und der erste Aliens begeistert mich vor allem immer wieder in der ersten Hälfte des Filmes. Die Diskussionen am Tisch, die Landung auf dem Planeten, das Erforschen des fremden Raumschiffs… Das ist einfach so großartig, weil Scott sich da so unfassbar viel Zeit genommen hat. Ich bin, ähnlich wie Schlingel, auch kein allzu großer Horror-Freund und wenn der Film, wie Arne es erwähnte, im Dschungel oder auf einem Containerschiff im Atlantischen Ozean gespielt hätte, hätte er mich niemals so sehr fasziniert. Das Setting, das Produktionsdesign, die gesamte Ästhetik sind nicht unbedingt zeitlos, wie Alexander meint, gerade wenn man sich die monochromen Monitore etc. anschaut, die schon sehr verstaubt wirken, aber sie versprühen einfach so sehr den Charme des 80er Jahre Sci-Fi, wie kaum ein anderer Film.

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