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Episode

Abstieg zwischen Miniatur und Zeichnung | Teil 10 – Aliens | WGJC023

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Wir besprechen den zehnten Teil von Aliens, die Filmminuten 1:04:47 bis 1:13:55: Die Marines rollen im Panzerfahrzeug zur Anlage und steigen in die Tiefe. Wir prüfen, welche Bilder Miniaturen, Zeichnungen, abgefilmte Monitore oder echte Sets zeigen, und reden über Rauch, Kamerabewegung und Licht. Alexander erzählt vom Streit zwischen James Cameron und seinem Kameramann, und wir stolpern über Harz oder Herz in der deutschen Fassung. Dazu kommen ein Munitionsverbot, Hicks und sein Vorgänger, Smartguns und die Frage, wie Ton Ekel erzeugt. Am Anfang lesen wir Hörerkommentare vor.

  1. 00:00Intro
  2. 01:23Hörerkommentare zur Smartgun und eine Aufnahme vor der Veröffentlichung
  3. 04:32Xenomorph: der Begriff und die Frage, wo die Aliens bleiben
  4. 06:01Aufbruch im Panzerfahrzeug: Felsen, die nicht natürlich wirken
  5. 09:22Rauch und Federung: woran sich eine Miniatur verrät
  6. 10:40Newt und ihre Puppe, dann ein abgefilmter Röhrenfernseher
  7. 13:20Rampe als Zeichnung: Fahrzeug im Farbton des Bodens, Parallaxe und Ken-Burns-Effekt
  8. 16:03Wozu die Zeichnung dient: die Größe der Anlage
  9. 17:25Kostenfrage: Zeichnung statt Miniatur
  10. 19:47Rampe und Tür: der Waffenturm klappt zurück
  11. 22:25Wackelndes Hinterrad, Schild an der Tür und Größenverhältnisse
  12. 25:12Aussteigen und Ausschwärmen: Licht und Militärästhetik
  13. 27:11Treppenhaus: Level-Schilder und ein Kraftwerk als Drehort
  14. 28:57Monitore im Panzerfahrzeug: Vitalwerte, Funk und Missionszeit
  15. 31:19Michael Biehn und sein Vorgänger: The Movies That Made Us
  16. 33:22Anlage als Bau: Termiten, Bienen und ein kathedralenartiger Blick
  17. 34:47Kameraschwenk nach unten: eine Miniatur über den Soldaten
  18. 36:48Kameramann und Cameron: Streit um die Ausleuchtung
  19. 39:16Größe der Miniatur und Sprühnebel in den Lampen
  20. 42:12Harz oder Herz in der deutschen Fassung, dann Hitze im Bau
  21. 45:14Ripleys Frage nach der Munition und die Schnittzeichnung der Anlage
  22. 47:41Befehlskette: Gorman, Apone und das Munitionsverbot
  23. 50:33Vasquez und Drake laden nach: Handlung vor Logik
  24. 53:06Hicks greift zur Schrotflinte: Was darf noch schießen?
  25. 55:06Smartgun: andere Munition oder Flammenwerfermodus?
  26. 57:33Kolonisten in der Wand: Harzstrukturen und Ripleys Sorge um Newt
  27. 60:22Leere Eier: Ton und perkussiver Soundtrack
  28. 62:07Langsames Tempo: Erwartung und falsche Sicherheit
  29. 64:40Make-up der Frau in der Wand und der Wechsel vom Jumpscare zum Körperhorror
  30. 68:14Chestburster mit Armen und die Frage, wie die Szene gedreht wurde
  31. 69:23Flammen statt Projektile: Apones Waffe und die Geschütze von Drake und Vasquez
  32. 71:48Bewegung im Harz: Stille statt Orchester
  33. 73:30Dunkelheit und Bewegungsmelder: das Gehirn macht den Rest
  34. 75:48Schluss: der Plan ist erfüllt, Aufruf zu Kommentaren

Kommentare zur Episode 21
Aliens – Die Rückkehr bei Wikipedia
Kathodenstrahlröhre bei Wikipedia
Parallaxe bei Wikipedia
Ken-Burns-Effekt bei Wikipedia
Matte Painting bei Wikipedia
Kommentare zur Episode

Alter Titel: WGJC023 – Aliens Teil 10

Originale Shownotes

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1:04:47
Frost fährt alle im APC zur Trafo-Station. Über die Zugangsrampe 3 fahren sie rein.
1:05:40
Sie steigen aus (aka laufen am APC vorbei) und dringen ein. Mit den Suchgeräten sollen sie die R-F-Atmosphäre filtern. Nach 40 Metern kommen sie zu einem Treppenschacht, den sie nach Ebene 3 hinuntersteigen. Dabei werden sie von Burke, Gorman, Ripley und Newt (und Casey) auf den Monitoren verfolgt. Je näher sie ans Ziel kommen, desto organischer sieht die Umgebung aus.
1:07:00
Unten angekommen inspizieren sie die Gegend durch die seltsamen Gänge. Frost bemerkt, dass es sehr heiß dort ist.
1:08:20
Ripley kommt auf die Idee, dass es nicht so schlau ist, in der Nähe der Kühlung zu schießen. Burke erklärt, dass die Anlage ein Fusionsreaktor ist und ein Schuss dort eine Thermonukleare Explosion hervorrufen kann. Gorman verbietet den Gebrauch der Schusswaffen und lässt Apone alle Magazine einsammeln.
1:09:35
Apone und das Team tun, wie ihnen geheißen. Flammenwerfer bleiben erlaubt. Vasquez und Drake laden mit einem geheimen Magazin ihre Waffen direkt nach. Auch Hicks zückt direkt eine Schrotflinte.
1:10:20
Sie dringen weiter vor, und finden in die Umgebung eingearbeitete Zivilisten. Außerdem Eier von Aliens ohne Inhalt und tote Facehugger.
1:11:55
Cpl. Cynthia Dietrich findet eine Überlebende in der Wand, die ihr zuraunt, dass sie umgebracht werden will. Ein Chestburster bricht aus der Überlebenden heraus und Ripley fühlt sich an den ersten Film zurückerinnert. Apone gibt den Befehl, das Wesen mit einem Flammenwerfer zu töten. Gesagt, getan.
1:13:02
Nach einem kurzen Moment der Ruhe sehen wir unser erstes Alien, das sich langsam aus der Wand schält. Und noch eins und noch eins. Hudson empfängt plötzlich viele Signale, die sich nähern.
1:13:34
Ripley schläft Gorman vor, er möge seine Truppe zurückrufen.
Hudson ist am durchdrehen, weil die Signale immer mehr werden.
1:13:55

4 Kommentare

4 Kommentare

  1. Danke für die neue Episode.
    Ich finde den Bau immer wieder fantastisch. Allein schon der Übergang vom industriellen Korridor in diesen Giger-artigen Tunnel. Eine Umgebung die so fremd wirkt und denen sich die Aliens perfekt verstecken können.
    Auch das die Marienes keine Chance haben, wenn man bedenkt wie überzeugt Hudson im Dropship noch von sich und dem ganzen „Spielzeug“ gewesen ist.
    Übrigens haben Vasquez und Drake die Batterie ausgebaut. Keine Ahnung, was sie dann noch mit der smart gun hätten ausrichten können, wenn sie sie nicht ersetzt hätten.

    P. S. Fun fact: Der APC hätte wohl tatsächlich unter der Tür durchgepasst, denn trotz Kanonenturm ist er nur 2,81m hoch.

  2. Danke für die Folge!
    Schön, dass Ihr so lange auf den Unsinn mit der eingesammelten Munition im Sack und der nicht weitergegebenen Information über die Dünnhäutigkeit des Fusionsreaktors eingeht. Das ergibt wirklich nur aus der Perspektive eines auf Spannung getrimmten Drehbuchs Sinn, damit man als Zuschauer die Handfläche an die Stirn kloppen kann.

    Auch prima, dass Ihr das (den?) APC so schön analysiert und wie gut es durch die Weyland-Yutani-Tore passt. Nur in diesem Zusammenhang kann ich nämlich die grenzdämlich geringe Bodenfreiheit des Teils akzeptieren. Welches Militärfahrzeug ist denn bitte so konstruiert, dass es nur auf brettebenen Asphaltstraßen fahren kann, weil es sonst sofort mit dem Unterboden aufsetzt? Na gut, das passiert halt wenn man kein richtiges gepanzertes Radfahrzeug ist sondern nur ein cooler verkleideter Rollfeldschlepper.

  3. Endlich treffen die Marines auf ihren Endgegner.
    Habe eure Folge Xenomorph noch nicht gehört, gerade erst entdeckt, ich hatte nicht vor Sommer damit gerechnet (Pun, intended!), und spar sie mir auf für heute Nacht eventuelle mit Videobegleitung.
    Weil ich die Folge noch nicht gesehen habe deshalb schonmal von mir folgender Punkt vorab:
    Hab mal gelesen, ich weiß nicht wo, dass das Skript von Starship Troopers Anleihen genommen hat, also nicht dem Film von Verhoeven, sondern dem Buch von R.A. Heinlein.
    Mensch trifft auf einen unterschätzten Feind im All. Von wegen Bug Hunt!
    Auch hab ich mal gelesen, dass Aliens ein typischer Film der 80er Jahre für das US-Actionkino darstellt, der das Vietnamkriegstrauma der USA rekapituliert.
    Also in einer Reihe steht mit Apocalypse Now, Deerhunter und Rambo I u.a.
    That’s just my 50 Cent…

  4. Servus! Kleine Anmerkung zur Musik zu der Szene als die Truppe die eingesponnenen Kolonisten entdeckt. Der von Alexander angesprochene Sound: die Streichinstrumente werden col legno gespielt (der Holzgriff des Bogens wird auf die Saite geschlagen) und der Sound durch ein Echoplex verhallt. Der Komponist James Horner hat damit ein Sounddesign des kongenialen Komponisten Jerry Goldsmith kopiert, welches dieser für Alien geschaffen hat. Goldsmith hat erstmals das Echoplex extensiv in dem unerreicht vielschichtig modernistischen Score zu Planet of the Apes (1968) eingesetzt.

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