Episode
Ungetrunkener Kaffee und eine Karte als Telefon | Teil 5 – Aliens | WGJC018
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Wir besprechen den fünften Teil von Aliens, die Filmminuten 21:05 bis 25:58: Carter Burke und Lieutenant Gorman besuchen Ripley in ihrem Quartier auf der Raumstation. Vorab lesen wir Hörerkommentare zum Weyland-Yutani-Logo, zu Ripley und Ridley und zum Alien Day und googeln Ripley Castle und Ridley Park. Dann sehen wir Müll im Flur, eine Tür mit acht Ecken, gleißende Lichtpaneele statt Fenster und Kaffeebecher, aus denen niemand trinkt. Wir fragen, was Burkes Auftreten über ihn verrät, suchen ein deutsches Wort für „Kiddo“, bestaunen ein Bad aus Kunststoff und ein Videotelefon mit Karte. Außerdem erzählt Arne von Vier unter Deck, seinem Podcast zu Star Trek: Lower Decks.
- 00:00Intro
- 00:53Hörerkommentar zu Weyland-Yutani, Luftabwehrgeschützen und Firefly, dazu ein Missverständnis beim Vorlesen
- 04:12Hörerkommentar: Weyland-Yutani-Logo im ersten Film, Ripley und Ridley, Ripley Castle und Alien Day
- 07:56Google Earth: Ridley Park, Ripley Castle und die Suche nach Flughäfen
- 10:58Zurück im Film: Ripley raucht, Burke und Gorman kommen
- 12:36Ripleys Quartier auf der Raumstation: Müll, Graffiti, Studentenwohnheime und Babylon 5
- 15:56Tür mit acht Ecken und eine wackelnde Wand aus Sperrholz
- 17:45Lichtpaneele statt Fenster: gleißendes Licht, Hey Google und der Grund für den Besuch
- 20:13Lichttherapie, billige Produktion und Lieutenant Gormans sicherer Auftritt
- 23:46Kaffeebecher: flach, schwappend und von allen unberührt
- 26:34Zu heißer To-go-Kaffee und Kaffeetrinken als Geste der Nähe
- 29:31Burkes Auftreten: Gewohnheit, dass ihm alles gehört?
- 32:01Kiddo: Mädchen, Bürschchen oder Kindchen auf Deutsch
- 33:28Enge und Nähe: Close-ups in einem winzigen Quartier
- 35:09Weyland-Yutani, Misstrauen und eine Akte: Ripley wird laut
- 38:24People Magazine, Einbauküche und Pressspanplatten auf der Raumstation
- 40:01Schweißgebadet aufgewacht: Albtraum-Schnitt, Apartment am Bettende und Mondschein ohne Mond
- 42:51Bad aus Kunststoff: Flugzeugtoilette, Space-Klos und volle Aschenbecher
- 45:42Videotelefon: Bildröhre, BTX-Terminals und eine Karte statt Rufnummer
- 48:11Anruf bei Burke: verschlafen, mit einer Uhr im Hintergrund
- 50:55Videotelefon im Detail: Prop Design, Formensprache der Achtziger und eine Karte als Verbindung
- 54:15Zwei Uhren an der Wand: Stationszeit, Erdzeit und Zeitzonen
- 56:07Ripleys Bedingung: Vernichtung statt Studium, dazu Burke ganz nah am Bildschirm
- 58:37Jonesy bleibt zurück: Katzen und Produktionsdauer, dazu die Bilanz nach viereinhalb Minuten
- 60:00Vier unter Deck: Arnes Podcast zu Star Trek: Lower Decks
- 62:22Abschied: Kommentare, Glocke und Daumen nach oben
Aliens – Die Rückkehr bei Wikipedia
Fireflycast auf compendion.net
Firefly – Der Aufbruch der Serenity bei Wikipedia
Ripley Castle bei Wikipedia
Ridley Park bei Wikipedia
Paul Reiser bei Wikipedia
William Hope bei Wikipedia
Babylon 5 bei Wikipedia
Bildschirmtext bei Wikipedia
Vier unter Deck auf compendion.net
Star Trek: Lower Decks bei Wikipedia
Alter Titel: WGJC018 – Aliens Teil 5
Originale Shownotes
21:05
Ripley raucht in ihrem Quartier, als Burke reinkommt und ihr einen Job vorschlägt. Er hat Lieutenant Gorman dabei und berichtet, dass der Kontakt zu LV-426 abgebrochen ist. Sie wollen Ripley als Beraterin dabei haben, während die Marines die Sache regeln. Ripley sagt, sie habe keine Zeit, weil sie in den Cargo-Docks arbeiten muss. Als Burke ihr anbietet, ihr ihre Fluglizenz wiederzugeben, wird sie hellhörig. Sie lehnt dennoch ab.
24:18
Harter Schnitt, nach dem Ripley aus einem Alptraum aufwacht, schweißgebadet. Sie weint und wäscht sich kurz, bevor sie sich entscheidet, Carter Burke anzurufen und zuzusagen. Sie sagt zu unter der Bedingung, dass der Plan ist, die Aliens auszulöschen, nicht sie zu studieren oder dergleichen.
25:58
2 Kommentare
2 Kommentare
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Hallo zusammen!
Ich finde, der volle Aschenbecher sagt sehr viel über Ripleys Charakter und ihre Gemütsverfassung aus… Bei einem männlichen Protagonisten hätte man vielleicht noch ein geleertes Sechserpack Bierdosen dazugestellt, aber eine Ellen Ripley ersäuft ihre Sorgen eben nicht, sondern grübelt darüber während die Zigaretten ungeraucht in ihrer Hand verglimmen… Und sie hat ja auch eine Menge zu verarbeiten. Die traumatischen Ereignisse auf der Nostromo liegen für sie ja erst ein paar Tage bzw. Wochen zurück, und jetzt lebt sie als 90-jähriger Freak in einer Welt voller ignoranter Deppen, hat alle Freunde und Angehörigen verloren, niemand glaubt ihre Geschichte und sie darf grade noch als Gabelstaplerfahrerin arbeiten. Da kann man schon mal depressiv werden.
Aber sie besitzt genug innere Stärke, um sich nicht zu betäuben (nicht mal ein Schlafmittel wollte sie auf der Krankenstation annehmen).
Für mich ist die ganze kurze Szene ein sehr schönes Beispiel für „Show, don`t tell!“ , weil die Unordnung in ihrer Kabine ihre innere Verfassung spiegelt.

Hey Leute, danke mal wieder für die neue Folge. Ich möchte was zum erschreckten Aufwachen aus Albträumen sagen, worüber ihr sprecht. Es gibt einen Regisseur, der das wirklich realistisch und zugleich effektreich inszenieren kann. Der euch wohlbekannte und leider kürzlich in Ungnade gefallene Joss Whedon. In seiner Serie Buffy findet man nicht nur die Darstellung von Träumen, wie man sie kaum besser auf Film bannen kann (logischerweise nur meiner Meinung nach). Das ist auch die einzige Produktion die ich kenne, in der die Figuren nicht aus dem Tiefschlaf in sitzende Position rasen. Auch ein einfaches Aufschlagen der Augen zeigt dort deutlich, was man dem Zuschauer sagen will.