GHU043 Begegnungen mit der Vergangenheit (TNG 1x24) (We'll Always Have Paris)

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Nils 'Weltweit' Hunte
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Arne 'codenaga' Ruddat
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Frank 'genughaben' Wolf

Auf einer kleinen Reise in die Vergangenheit muss der Captain sich mit einem Fehler auseinandersetzen und wirkt anfänglich ziemlich angespannt. Dies legt sich aber schnell und wir erleben eine Transformation zu einem grinsenden Teenager.
Reisen wir wieder zurück, wie schon in „Willkommen im Leben nach dem Tode/ Tapestry“? Nein! Wir lernen eine Exfreundin von Picard kennen, die offenbar alles auf der Enterprise machen darf. Da dieser Besuch einiges Unbehagen bei den Damen der Crew auslöst, müssen wir uns sehr kritisch mit dem Frauenbild der ersten Staffel „TNG“ auseinandersetzen.
Aber Spaß haben wir auf jeden Fall, besonders, wenn wir überlegen aus dieser Geschichte eine „Sinnlos im Weltraum“-Folge zu machen. Und zum Schluss ist doch nicht alles schlecht und sogar Jenice bekommt ihren verdienten Abschied von Jean-Luc.

Links:
Infos zur Folge auf Memory-Alpha (de) und MemoryAlpha (eng)
Nils: Michelle Hurd’s Instagrammpost: PIC Staffel 2 hat begonnen?!
Arne: Benjamin Stöwe feiert mit uns im Raumschiff Eberswalde im Formt 1701Live 55 Jahre Star Trek, Was ist eigentlich eine Dyson-Sphäre bei YouTube, Synchronsprecherin Alexandra Lange
Frank: Casablanca in der IMDb

Vorschau:
GHU044 Es geschah in einem Augenblick (VOY 6×12) (Blink of an Eye)

4 Gedanken zu „GHU043 Begegnungen mit der Vergangenheit (TNG 1x24) (We'll Always Have Paris)“

  1. Hallo Ihr Drei,

    ich mag die Folge tatsächlich gar nicht. Meine Frau und ich gucken fast immer zusammen. Und wir beide sind aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen, als wir im letzten Jahr unseren Rewatch hatten. Offenbar hatten auch wir die Folge schon lange nicht mehr gesehen.

    Ehrlich gesagt fand ich fast alles recht gruselig. Das begegnet einem ja öfter, wenn man ältere Filme guckt. Ich verweise dabei gerne auf den von Nils erwähnten James Bond. Da finde ich es ganz besonders gruselig, wenn James immer wieder die Frauen durch besonders leidenschaftliches Verhalten überzeugt… Ich hoffe, ihr hört die Ironie.

    Und nein, Arne, ich möchte nicht einfach viele Dinge gut finden, weil man das machen sollte. Da sollte differenziert werden. Ich kann Sachen nicht mögen, aber manchmal respektieren (siehe 1). Dabei sollte man aber auch immer wieder im Auge behalten, unter welchen Umständen diese Folgen entstanden sind: Autorenstreik, ein deutlich älteres Bild der Frau, EINE FOLGE PRO WOCHE (WTF!). Gerade auch der letzte Punkt ärgert mich besonders, auch, weil es in allen anderen Star Trek Serien so fortgesetzt wurde. Auch dadurch ist die Grenze zwischen Kunst und Trash manchmal nicht so einfach zu erkennen gewesen.

    Noch eine Anmerkung: Kann man wirklich etwas aus dieser Folge für Picard ableiten? Ihr hattet ja selbst festgestellt, dass sich Picard hier anders verhält als in anderen Folgen. Ich bezweifle, dass das eine bewusste Entscheidung der Macher war.

    Vielen vielen Dank für euren Podcast. Ich mag es immer sehr, euch zuzuhören.

    (1) und manchmal nicht einmal das. Persönlich zB. finde ich den ganzen reality und trash tv Kram ganz furchtbar und nicht zu respektieren. Hier wird die Würde der Beteiligten mit Füßen getreten. Und dabei gilt auch nicht die Ausrede, dass sie das ja selbst entscheiden, dort mitzumachen. Ich könnte kotzen. Der einzige Vorteil dieser Formate: ich habe seit 15 Jahren einfach keine Lust mehr, fernzusehen.

    1. Nachtrag:
      Klingt mein Betrag zu engagiert? Mir ging es nur darum, meine Sichtweise darzustellen und nicht, euch zu kritisieren o.ä. Hoffentlich versteht ihr das auch so.

      Liebe Grüße.

    2. Hey André, ich hab deine Frage bei der aktuellen Aufnahme leider vergessen zu beantworten, denn ich habe das Gefühl, ich müsste mich noch mal erklären, daher nun hier. Selbstverständlich meinte ich nicht „findet Dinge gut, die doof sind“, wie etwa fast alles, was auf „-ismus“ endet. Vielmehr war meine Intention, sich auf positive Dinge zu fokussieren, das Positive zu sehen, um nicht ständig negativen Gedanken nachzuhängen. Das Übel der Welt zu kennen ist manchmal sicher hilfreich, um ungerechte Umstände zu ändern sogar unabdingbar, aber es zermürbt auch und macht das Leben schwieriger. Sich nur darauf zu konzentrieren ist nicht gesund. Die Balance zu halten, um in starken Momenten dagegen an zu kämpfen und in schwachen Momenten sich an schönen Dingen erfreuen zu können, ist die Kunst. Ich hoffe, das macht meine Idee einleuchtender?
      Gruß Arne

      1. Hi Arne,

        da kann ich sehr gut mit leben. Letztlich befindet man sich bei solchen Dingen immer im Zwiespalt. Einerseits ist es gut und richtig, auch mal zweimal hinzuschauen und kritisch zu sein. Andererseits finde ich es sehr unsympathisch, wenn man nur auf Dingen herumhackt. Und ganz besonders in dem Ton, in dem das oft in den sozialen Medien erfolgt.

        So muss wahrscheinlich jede/r seinen Weg finden.

        Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß

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