Episode
Bruchstücke | Star Trek: Picard (S01E08) | GHU023 | Broken Pieces
Compendion ist werbefrei; Server und Domains zahlt Arne selbst. Wenn du mittragen magst: compendion.net/danke — und erzähle gern jemandem von dieser Episode!
Wisst ihr eigentlich, wer Gundelbert Worf ist? Wir wussten es auch nicht, versuchen es jedoch trotzdem zu erklären. Wir strengen uns auch an, die ganzen plot holes auf dem Kubus zu stopfen, was uns leider nur mittelmäßig gelingt. Unsere Hauptdiskussion dreht sich mal wieder um Agnes und ihre Schuldfrage. Muss sie verdammt werden, oder wird ihre Schuld einfach beiseite gefegt?
In dieser Folge erlebt ihr unseren Stimmungswechsel in Hinsicht auf die Serie Star Trek: Picard. Wir sehen einige Probleme im Storytelling und selbst Nils nimmt so langsam Franks Meinung an, dass ein wenig mehr TNG besser gewesen wäre. Ein definitives Highlight ist jedoch Rios mit seinen 5 Muchachos. Hieraus machen wir: Aus 5 wird eine Moralsuche. Viel Spaß beim Hören!
Links:
Nils: TNG 3×01 Die Macht der Nannten (Evolution) auf Memory-Alpha.de und Memory-Alpha.com
Frank: Ein Janeway – Spin off und ein Pike – Spin off?
- 00:00Intro
- 00:12Begrüßung, wöchentlicher Rhythmus und bargeldloses Bezahlen
- 03:37Gerüchte um Serien mit Captain Pike und Captain Janeway
- 06:38Bargeld, Trinkgeld und Bezahlen per Handy in Dänemark
- 08:04Zusammenfassung Einführung in die Episode
- 18:53Luft aus der Schleuse: Arnes Erinnerung an Data
- 20:02Der Rückblick zu Beginn der Episode
- 21:53Nebel und Ritual: Warum stehen nur Frauen im Kreis
- 27:37Die Gefahr kommt aus dem Himmel
- 28:37Wie viele überleben das Ritual
- 30:14Warum Narissa den Mars angreifen will
- 33:33Ramdha ist Narissas Tante
- 34:40Wie Ramdha den Kubus ausgeschaltet hat
- 36:23Narissa wäre die bessere Borg gewesen
- 39:12Blendgranate und die Logik böser Menschen
- 40:22Seven rettet Elnor und kommt einfach auf den Kubus
- 42:18Elnors Umarmung für Seven
- 43:44Picard sucht Hilfe bei der Sternenflotte
- 45:58Picard und Soji: Vertrauen als einzige Chance
- 48:19Raffis Vorwurf gegen Soji und Picards Ton
- 50:12Juratis Geständnis auf der Krankenstation
- 52:11Rios’ Vorname und Worfs Vorname
- 55:22Admiral Clancy gibt Picard das Geschwader
- 56:53Die moralische Rettung der Föderation
- 59:39Raffi trifft das Navigationshologramm
- 01:01:12Der Captain-Sessel und Raffis Narrenfreiheit
- 01:02:47Das Konklave der Acht sind Planeten
- 01:03:34Santiago Cabrera und seine vielen Rollen
- 01:04:34Seven im Kubus und die Schnitte der Regie
- 01:07:42Das Hologramm-Interface der Borg
- 01:11:12Narissas Hass auf die Borg
- 01:15:13Nanosonden oder Bauteile: Wer repariert den Kubus
- 01:21:32Picard und Soji sprechen über Data
- 01:27:18Echtheit und Erinnerung: Franks Blick auf Sojis Zweifel
- 01:29:39Der Schotte im Maschinenraum und das achtfache Sternsystem
- 01:32:24Raffis Alkoholverbot und das Gastfreundschaftshologramm
- 01:34:42Rios’ Bücher und der Existentialismus
- 01:36:34Rios’ Kiste und sein früherer Captain
- 01:42:20Seven, die Königinnenzelle und das Mitleid mit den Borg
- 01:47:05Zerschnittene Szenen und Raffi mit den fünf Rios-Hologrammen
- 01:53:54Juratis Hölle: Reue oder Mord ohne Wiedergutmachung
- 02:00:00Ferngesteuert? Nils’ Beispiel aus Die Macht der Naniten
- 02:03:40Wer entscheidet über Juratis Strafe
- 02:05:04Raffi bei Rios und Soji auf der Krankenstation
- 02:06:52Die Schießerei auf dem Kubus
- 02:09:24Narissa bläst die Borg ins Weltall
- 02:10:47Verschenktes Potenzial: Seven als Königin der Borg
- 02:15:10Raffis Erklärung zur Konklave der Acht
- 02:17:08Das Warnsystem der acht Sonnen
- 02:18:23Pommes, Pfefferminzeis und der Vergleich mit Discovery
- 02:21:08Die Zerstörer, die drei Sonnen und der dunkle Wald
- 02:23:44Das Schlaflied als Code für die La Sirena
- 02:26:27Rios bringt Soji doch nach Hause
- 02:32:09Picard und Rios: Neugier und Offenheit gegen Furcht und Geheimhaltung
- 02:36:05Romulaner oder Zhat Vash
- 02:38:03Wird die Mörderin zum lustigen Crewmitglied
- 02:41:29Der kaputte Kompass und Nils’ Captain-Theorie
- 02:42:32Soji, der Transwarpkanal und der Verfolger
- 02:44:13Fazit
- 02:46:34Fazit
- 02:48:14Fazit
- 02:51:30Mehr Erklärung statt Action und Existentialismus für alle
- 02:56:38Top-Szenen
- 03:00:21Flop-Szenen
- 03:02:55Hörerfeedback, Kontakt bei Mastodon und Ausblick auf Et in Arcadia Ego, Teil 1
- 03:03:49Verabschiedung
Vorschau:
GHU024 Et in Arcadia Ego, Teil 1 (PIC 1×09) (Et in Arcadia Ego, Part 1)
Alter Titel: GHU023 Bruchstücke (PIC 1×08) (Broken Pieces)
3 Kommentare
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Hach… Danke!
Feedback wie deines ist einer der Gründe, warum ich Podcasts mache. Mich freut, dass dir all die Werke bei compendion gefallen, denn (bislang jedenfalls) bin ich an allen beteiligt und produziere die meisten davon selbst.Zu Star Trek:
Ich bedaure, dich auf die vielen Fehler aufmerksam gemacht zu haben, denn ich weiß, dass das manchmal sehr ernüchternd sein kann – nicht selten erlebe ich während des Aufnehmens genau das. Doch es entsteht daraus ein besseres Verständnis vom Gezeigten und das ist es jedenfalls mir wert, und dir anscheinend auch, sonst hättest du nicht so lange durchgehalten. 🙂Deine Punkte:
1. Ich finde, du hast völlig recht. Solange es gute Kontrastmomente gibt zu den schnellen Schnitten, sind die manchmal durchaus hilfreich. Wenn die Fehlen oder sich das Auge gar nicht recht ausruhen kann, dann ist es kaputt. Ich führe an dieser Stelle immer gern die Boots-Auto-Verfolgungsjagd aus James Bonds Quantum Trost an, die das beeindruckend schlecht hinbekommt.2. Game of Thrones ist der bisherige Spitzenreiter der Methode „Erst heiß machen und dann enttäuschen“, weshalb ich mit dem Gucken nach der vierten Staffel aufgehört habe. Das ging mir so dermaßen auf den Sack (Tränensack natürlich), dass ich das nicht mehr ertragen wollte. Ich gucke schließlich keine Serie, deren Ziel es immer wieder ist, den Zuschauer zu verarschen. Picard macht das besser, ich hoffe, es bleibt wenigstens so. Auch wenn ich viel meckere, gucke ich die Serie doch noch relativ gern.
3. Ich fand die Bots nicht eigentlich unmöglich für die Borg, ich fand nur deren plötzliches Auftauchen eigenartig und ihre Sinnhaftigkeit in der Größe fragwürdig. Klar haben die Borg schon immer Makro-Technologie benutzt, aber hier wirken die wie Nano-Bots, sind aber in Wirklichkeit sehr groß. Meine Vermutung war, dass ihre Skalierung aus Film-Macher-Sicht nicht ganz zur Größe des Borg-Kubus passt.
Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
Gruß, Arne
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Hey Arne,
„2. Game of Thrones ist der bisherige Spitzenreiter der Methode “Erst heiß machen und dann enttäuschen”, weshalb ich mit dem Gucken nach der vierten Staffel aufgehört habe. Das ging mir so dermaßen auf den Sack (Tränensack natürlich), dass ich das nicht mehr ertragen wollte.“
Ich habe die Serie komplett geschaut und das wird leider noch schlimmer. Auf der einen Seite finde ich, hat es einen Reiz, weil man dadurch halt den Zuschauer etwas mehr überraschen kann. Auf der anderen Seite hat man bei GoT eine Figur mit Superkräften über die gesamte Laufzeit aufgebaut, die dann im Finale quasi keine Rolle spielt. Das lässt einen einfach frustriert zurück.
Ja, Picard ist, trotz aller Schwächen, eine schöne Serie. Es macht Spaß, sie zu sehen. Es macht weniger Freude, nachher zu viel darüber nachzudenken, aber wir Serienliebhaber (Geschichtenliebhaber) können nun einmal nicht anders und daher haben wir dann auch eine Erwartungshaltung an unsere Lieblingsgeschichten, eine gewisse Konsistenz beizubehalten. 😉
Mach(t) gerne weiter so. Danke. 🙂
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Hey zusammen,
sonst kommentiere ich ja eher auf Twitter, aber hierfür braucht es ein paar mehr Zeichen.
Erst einmal möchte ich sagen, dass ihr mir die Folge echt madig diskutiert habt. Denn ich stimme euch in all der Kritik zu, obwohl sie mir vorher kaum bewusst war. The suspension of disbelief is strong with me,… und dann höre ich einen Podcast wie euren. Kurz gesagt, gebe ich euch mit allem Recht.
Daher möchte ich auch nicht auf die kleineren Details eingehen, die hier alle nicht gepasst haben, aber auf drei Punkte, die ihr angesprochen habt, möchte ich was erwidern/hinzufügen:
1. Der hektische Schnitt
Ich glaube, das ist leider ein Generationsding. Bei vielen neuen Serien fällt mir das auf, dass das der neue „Stil“ ist. Ihr habt euch mehrfach gefragt, warum man das so macht und ihr habt nicht verstanden was es für einen Mehrwert bringen soll. Nun, es bringt nichts, außer eine hektische Stimmung zu erzeugen und so mehr „Action“ hinein zu bringen. Früher™ hat man eine Szene gesehen, in dieser Szene wurde dann ein Thema abgehandelt und dann wurde an einen anderen Ort gewechselt. Heute werden sie Szenen, wie bei einem Heist (guter Vergleich) ineinander geschnitten, weil das Cool/Hip/Spannend ist. Man glaubt wohl, das jüngere Publikum brauche das. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber das ist wie gesagt ein Stilmittel in vielen neueren Produktionen, was mich auch jedes Mal nervt. Ich mag es ja, wenn es ruhige Szenen und schnelle Szenen gibt, je nachdem was gerade in die Geschichte passt. Wenn alles künstlich schneller gemacht wird, verliere ich eine Möglichkeit zu kontrastieren.
2. Der Borg-Seven-Queen Abschnitt, der zu nichts führt
Ihr habt euch gewundert und es hat euch geärgert, dass das ganze Ding mit Seven als Hinführung zu einem Klimax aufgebaut wurde, dann aber ins Leere ging. Ich glaube, das passiert mit voller Absicht. Ich weiß nicht, ob Game of Thrones das eingeführt hat oder ob mir das nur als sehr präsentes Beispiel im Kopf hängt, aber dort wird das regelmäßig verwendet und ich habe das Gefühl, dass damit ein neuer Trend gesetzt wurde. Wieder einmal in diesem Früher™ war man Storytelling gewohnt, in dem alles, aber auch wirklich alles, was einem präsentiert wurde eine Rolle gespielt hat. Alles hat einen Zweck, bringt einen Aspekt ein oder die Geschichte voran. Das ist inzwischen oft nicht mehr so. Das macht Geschichten realistischer, denn auch in unserer echten Welt laufen größte Anstrengungen manchmal ins Leere. Aber es ist, meinem Geschmack nach zumindest, kein gutes Storytelling. Der Punkt ist, selbst wenn man sich in eine Geschichte besser rein fühlen könnte, wenn sie realistischer™ wird dadurch, stellt man sich doch die Frage: Wenn es irrelevant ist für die Geschichte, warum erzählt es der Erzähler dann? Auch hier ist es eventuell einfach ein Generationending und ihr/wir werdet/werden wohl einfach zu Alt dafür.
3. Die Makro-Nano-Bots bei der Kubus-Reparatur
Ihr habt euch daran aufgehängt, dass diese Roboter zur Reparatur auf einmal da sind. Das Argument war, dass die „Borg doch Naniten seien“ oder so. Ich habe die ganze Zeit auf das Widerwort eines Anderen aus eurer Gruppe gewartet, der einfach mal in den Raum stellt, dass die Borg durchaus auch makroskopische Technologie verwenden. Ja, die Humanoiden werden durch Naniten umgewandelt. Und weiter? Wieso sollte das der Tatsache widersprechen, dass die Borg auch größere Werkzeuge verwenden? Sie haben Werkzeuge an den „Händen“ um Dinge zu tun und zu reparieren, sie haben riesige Raumschiffe. Warum sollten sie, neben Naniten, nicht auch einfach Reparaturdrohnen haben die den Kubus von außen reparieren? Muss das ein Widerspruch sein, wenn man verschiedene Technologie für verschiedene Zwecke einsetzt? Gerade bei den Borg, die doch alle Konzepte assimilieren, die sie in die Finger bekommen.
Auf die Plotholes und sonstigen Fehler gehe ich gar nicht erst ein, denn davon strotzt die Folge wirklich sehr. Manche sind mir sogar selbst aufgefallen, viele kleine habe ich erst nach eurer Folge wahrgenommen. 🙂
Generell aber mal noch ein Feedback für euren tollen Podcast. Super Projekt! Ich bin sehr beeindruckt davon, dass ich bei Compendion bisher nicht ein einziges Projekt gefunden habe, was mir nicht gefällt. Der Einstieg war Matrix, aber so langsam habe ich alles durch. Danke dafür.